Die Laserbearbeitungsanlage VersaCut dient zum präzisen Materialabtrag und Feinschneiden von Bauteilen aus Metall (Edelstahl und Buntmetalle), Keramik (wie Silizium oder AlN) sowie allen Arten von Kunststoff. Abhängig von der Produktionsanforderung arbeitet VersaCut mit unterschiedlichen Laserquellen und den entsprechenden Fokussieroptiken. Die modulare Anlage empfiehlt sich sowohl für die Produktion als auch für die Entwicklung.
Die Anwendung und das Budget bestimmen, welche Laserquellen in der Bearbeitungsstation VersaCut zum Einsatz kommen.
Ein Festkörperlaser, der kurze Pulse im Nanosekundenbereich abgibt, eignet sich ideal zum Feinschneiden von Edelstahl, Kovar, Messing und ähnlichen Metallen. Die hohe Spitzenleistung kombiniert mit einem kleinen Fokusdurchmesser sorgt für die Leistungsdichte, die zum Erzeugen sauberer und scharfer Schnitte notwendig ist. Allerdings gibt es eine lokale Hitzeentwicklung um den Einwirkungsbereich. Die hohe Spitzenleistung erlaubt auch das Abtragen und Schneiden von Kunststoff, obwohl die Wellenlänge nicht der Absorption des Materials entspricht.
Setzt man Picosekundenlaser ein, verbessert sich die Abtrage- und Schneidqualität weiter, da die Interaktion zwischen Laserpuls und Materie auf einer kürzeren Zeitskala verläuft. Dadurch verringert sich auch der Einfluss auf den Umgebungsbereich wesentlich. VersaCut nutzt Picosekundenlaser, wenn besonders scharfe Schnitte von Metallen, Kunststoffen und Keramik gefordert sind.
Perfekte Ergebnisse auf nahezu allen Materialien liefern Femotsekundenlaser, denn die Pulsdauer ist wesentlich kürzer als die Abkühlzeit der Elektronen. Jetzt gibt es nahezu keinen Einfluss mehr auf den Umgebungsbereich und die Eindringtiefe des Laserpulses lässt sich mit größter Präzision berechnen.
Große Auswahl an Laserquellen
Präzise Bearbeitung von Metall, Keramik und Kunststoff
Fleckgrößen hinab bis zu 10 µm Durchmesser
XY-Scanner für schnelle Bearbeitung
Leistungsfähige Bildverarbeitung
Teil- oder vollautomatischer Betrieb
Eine klassische Fokussieroptik bildet den Laserstrahl auf bis zu 10 µm Durchmesser hinab ab. Über eine integrierte CCD-Kamera sieht man den Schneidebereich und das Ergebnis. Ein räumlicher Lichtmodulator (SLM) vor der Optik optimiert das Modenprofil für spezielle Anforderungen.
Alternativ bietet ein XY-Scanner größte Vielseitigkeit für alle Arten von Bahnkurven. Der fokussierte Laserstrahl wird in einem Feld mit 110x100 mm Fläche abgelenkt. Innerhalb dieses Bereiches bleibt der Strahldurchmesser konstant. Das ist eine wichtige Voraussetzung, um in jedem Punkt des Bearbeitungsfeldes gleichmäßige Ergebnisse zu erhalten. In der VersaCut-Anlage lässt sich das Bearbeitungsfeld vergrößern, indem man den Scanner oder die Bauteile in die entsprechende Position bringt.
Hochauflösende Bildverarbeitung unterstützt die Montageschritte. Bauteilspezifische Algorithmen, die aus einer Kombination mehrerer Einzelschritte bestehen (z. B. Mustererkennung, Kreisbestimmung und Kantenerkennung) sorgen für hohe Erkennungsraten und minimieren die Prozesszeit.
Das Bewegungssystem verbindet hohe Geschwindigkeit mit exzellenter Präzision. Achsen mit Linearmotor und linearen optischen Encodern bieten eine Geschwindigkeit von 1 m/s und eine Wiederholgenauigkeit bis hinab in den Sub-Mikrometer-Bereich. Die Portalkonstruktion ermöglicht den freien Zugang zur Arbeitsfläche von 700 x 900 mm (andere Abmessungen auf Anfrage).
Die Beladung von VersaCut erfolgt manuell oder automatisiert. Bei manueller Beladung ermöglicht das individuelle Werkstückträger-Konzept eine hohe Ausnutzung der Systemleistung. Die automatisierte Beladung – sei es mittels Feedern, Robotern oder Förderbändern – erlaubt den unbeaufsichtigten Betrieb im 24/7-Takt sicher.
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